Überblick.
Die Bedeutung von nachhaltiger und grüner IT steigt seit Jahren. Insbesondere die letzten politischen, regulatorischen und in erster Line sozialen Entwicklungen fordern Unternehmen auf, alle Bereiche hinsichtlich ihrer Energieeffizient und ihrer CO₂ Emissionen zu betrachten. Durch die verstärkte Digitalisierung und der damit eingehende zunehmend steigende Energiebedarf in den Rechenzentren und der Cloud rücken den IT Sektor immer mehr in das Zentrum für eine Untersuchung nach Möglichkeiten zur Reduktion des Ressourcenbedarfs.
Randstad Digital unterstützt Sie dabei technologisch, methodisch als auch organisatorisch darin, eine Antwort auf Ihre Fragestellung bezüglich Nachhaltigkeit in der IT zu finden und einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung aufzubauen. Dafür sind alle unsere Berater bezüglich Nachhaltigkeitsthemen geschult und unterstützen sie in ihren Rollen als zum Beispiel technischer Berater als auch Projektleiter, Nachhaltigkeitsaspekte in den Projekten zu befolgen. Dabei dienen sie auch als Multiplikatoren gegenüber Ihren Mitarbeitern und erzeugen eine Bewegung im Sinne grüner IT aus den Projekten heraus. Unsere Berater sind dabei mit einem entsprechenden Methodik-Werkzeugkasten (Coding und Architektur Guidelines, Projektvorgehensmodell, etc.) ausgestattet und können diese direkt anwenden.
Zudem hat Randstad Digital ein Framework für die Nachhaltige Software Entwicklung entworfen, dass kontinuierlich dabei unterstützt die Systemlandschaft nachhaltiger zu gestalten. Auch intern nutzt Randstad Digital dieses Framework, um Projekte in kompletter Eigenverantwortung unter nachhaltigen Gesichtspunkten zu entwickeln. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass der aktuelle Stand der Systemlandschaft über eine Baseline festgestellt wird, Verbesserungen ermittelt und anschließend Veränderungen verglichen werden können. Dies kann mit dem Randstad Digital Green Measurement Lab erfolgen.
Aktuell etablieren sich auch Nachhaltigkeitssiegel für IT Systeme - unser Ziel ist, dass jede Software, die bei Randstad Digital entwickelt wird, in Zukunft mit einem solchen Siegel versehen wird.
Unser angebot.
Randstad Digital hat einen grundlegenden Framework aufgestellt, das die grüne Softwareentwicklung unterstützt und über den gesamten Softwareentwicklungsprozess begleitet. Es orientiert sich an den Grundsätzen der agilen Softwareentwicklung und zielt nach dem Prinzip "Inspect & Adapt" auf eine zyklische kontinuierliche Verbesserung ab. Die verschiedenen Phasen (Design, Entwicklung, Deployment & Betrieb) werden immer mit Betrachtung der Nachhaltigkeit durchlaufen und dabei sukzessiv der Energieverbrauch gesenkt.
Folgende phasen werden dabei zyklisch durchlaufen:
Initialisierung.
In einer einmaligen Initialisierungsphase wird der Nachhaltigkeitsgedanke initial bei allen Projektmitarbeitern über grundlegende Schulungen platziert. Weiter wird das Vorhaben auf die Betrachtung von Nachhaltigkeit eingestellt und entsprechende notwendige Ressourcen in Form von Know-How, Zeit und Budget bereitgestellt. Dabei ist es wichtig, dass diese Freigaben von den Verantwortlichkeiten erteilt werden.
Awareness.
Neben der grundsätzlichen Beachtung von Nachhaltigkeit ist es wichtig, stetig die Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitern zu platzieren, damit diese Ziele nicht verloren gehen und auch neue Mitarbeiter laufend einbezogen werden. Zudem müssen in dieser Phase Erkenntnisse aus vorherigen Entwicklungsiterationen und die letzten Erkenntnisse aus dem Produktionsmonitoring in die nächste Iteration aufgenommen werden.
Sustainability by design.
Ein großer Hebel entsteht im Bereich der Softwarearchitektur und dem Design der Software. Eine den Anforderungen entsprechende grundlegende Softwarearchitektur trägt dazu bei, dass der Ressourcenbedarf im Betrieb der Software sinkt. Zum Beispiel kann eine Ausrichtung der Software auf einen Cloudbetrieb dazu führen, dass die Software skaliert und entsprechend der aktuellen Verwendung auch der notwendige Energiebedarf steigt - idealerweise benötigt die Software keine Energieressourcen, wenn sie nicht verwendet wird und sich nicht im Idle Modus befindet. Außerdem hilft eine Bewertung und Auswahl der eingesetzten Frameworks und Programmiersprachen hinsichtlich ihres Energiebedarfs Verbesserungen herbeizuführen.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten über die Softwarearchitektur den CO₂ Fußabdruck eines Softwaresystems zu reduzieren - dazu muss jedoch immer sowohl der Anwendungsfall, als auch der Zweck einer Software berücksichtigt werden. Neben einem Cloud- orientierten Ansatz können auch Lösungen wie Edge Computing, oder zeitgesteuerte Batchprozesse unterstützen.
Green coding.
Green delivery und operation.
Im Anwendungsbetrieb sollten immer möglichst nachhaltige Lösungen eingesetzt werden, die vorhandene Hardwareressourcen bestmöglich ausnutzen. Hier helfen entsprechende Cloudlösungen, aber auch automatische Skalierung unterstützt dabei, dass nur die jeweils wirklich erforderlichen Ressourcen eingesetzt werden. Zudem kann auch der Delivery Prozess von neuen Softwarereleases in Betracht gezogen werden, ist es zum Beispiel notwendig, die komplette Applikation automatisiert durchzutesten, oder ist es ausreichend nur bestimmte Anwendungsbestandteile zu betrachten und auch so den Energiebedarf zu senken? Außerdem ist es oftmals nicht notwendig, alte Releasestände auf ewig aufzubewahren - diese können zur Freigabe von Ressourcen auch wieder gelöscht werden.
Monitoring der nachhaltigkeit.
Damit weitere Felder zur Verbesserung der Nachhaltigkeit identifiziert werden können, ist es sinnvoll im laufenden Betrieb, oder im Testing einer Software festzustellen, wie hoch der aktuelle Ressourcenverbrauch ist und in wie weit sich dieser verbessert hat. Zudem kann ein transparentes Monitoring helfen, weitere Verbesserungspotenziale zu identifizieren.